Der Auslöser von Burnout sind berufliche und/oder private Überforderung, eine fehlende Perspektive der Veränderung und eine fehlende Wertschätzung aus dem sozialen Umfeld. Beitragen können dazu auch mangelnder, nicht erholsamer Schlaf und Dauerstress, so ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen.

Dauernder Ärger mit Nachbarn, ein Todesfall in der Familie oder eine plötzliche schwere Erkrankung sind nur einige Auslöser, die zu einem Burnout aus dem privaten Umfeld beitragen. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Risikofaktor. Letztlich handelt es sich um Situationen, die einen Menschen „aus der Bahn werfen“ und die zu physischen und/oder psychischen Symptomen führen. Unruhe, Gereiztheit, Antriebslosigkeit, selbstgewählte Isolation, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Kopf- oder Magenbeschwerden, hoher Blutdruck, Bandscheibenvorfälle, Tinnitus oder eine Gürtelrose – die Liste der Auswirkungen ist lang.

Spätestens dann, wenn diese Symptome auftreten, sollte man handeln. Der Besuch beim Hausarzt wäre der erste Schritt. Er entscheidet, ob eine medikamentöse Behandlung – insbesondere bei schweren Depressionen – angebracht ist. Ansonsten sollten sich Betroffene Hilfe bei Spezialisten suchen, die sowohl ihre berufliche, als auch private Situation nachvollziehen können und die über die nötige Methodenkompetenz verfügen, um ihnen den Weg aus dem „Hamsterrad“ aufzuzeigen und sie erfolgreich in eine glücklichere Zukunft begleiten.